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Startup-Fehler: die 8 typisch Fehler bei einem Startup

Startup-Fehler, Unternehmen, Scheitern

Hier sind die 8 typischesten Startup-Fehler von Entrepreneure, damit Sie sich selbst nicht im Weg steht und sich nicht abbremsen. Auch wenn Sie aus Ihren eigenen Fehlern gelernt haben, wieso nicht auch aus Fehlern anderer lernen? Es würde zumindest nicht schaden, damit Ihr Unternehmen nicht so schnell scheitert, sondern im Gegenteil: ein Erfolg wird. Weitere Tipps zum Business Startup finden Sie auf unserem Blog.

Doch welche Fehler werden öfter gemacht? Worauf sollte ein Gründer achten?

  1. Mangelnde Vorbereitung
  2. Schlechter Businessplan
  3. Bietet kein Mehrwert
  4. Marketing Vernachlässigung
  5. Mangelnde Zielgruppendefinition
  6. Kein Griff im Finanzen
  7. Überarbeitung
  8. Protektionismus

Mangelnde Vorbereitung

Ein Entrepreneur (Unternehmer) zu sein, ist ein Beruf. Ein Beruf, wo Sie nicht nur Ideen und Visionen, sondern auch Handwerkzeuge haben werden. Wenigstens betriebswirtschaftliche Grundwissen eines Anfängers, eine einfache Break-Even-Analyse bis zu einer grundlegenden Buchhaltungskenntnisse-Beherrschung sollten Sie besitzen. Außerdem sollten Sie über Ihre Rechte und Pflichten als Entrepreneur bescheid wissen. Wenn Sie dahingehend nicht informiert sind, gibt es ausreichend Kurse dazu.

Schlechter Businessplan

Ist eine Form der Vorbereitung, wenn Sie Ihre Idee in ein funktionierendes Geschäftsmodell umwandelt möchten. Es ist auch dafür gut, wenn Sie Investoren mit ins Boot holen möchten. Ein schlechter Businessplan hat eine schlechte Auswirkung auf Ihre Finanzierung, also nehmen Sie sich Zeit und Hilfe in Anspruch, denn ein schlechter Businessplan ist ebenfalls ein häufiger Startup-Fehler.

Bietet kein Mehrwert

Meistens ist ein Entrepreneur so von seiner Idee begeistert, dass er sich stark in einen Tunnelblick vertieft. Eine häufige Folge davon ist, dass das Produkt sich wunderbar anhört, aber in der Realität kein Mehrwert (Kundennutzen) anbietet.

Der Kern eines Produktes ist es, eine Lösung für das Problem zu finden und sich anschließend ein tragfähiges Konzept (Einnahmen, Ausgaben, Kundenakquise) zu überlegen. Um sich am Markt gut zu schlagen, ist ein Feedback enorm wichtig. Nicht nur von Freunden und Familie, sondern auch von den Menschen, die Ihnen ein ehrliches und kritisches Feedback geben können. Außerdem ist Markt- und Zielgruppenforschung (bzw. Sinus-Milieus) auch sehr wichtig.

Marketing Vernachlässigung

Heutzutage bekommen viele Produkte im Marketing mehr Aufmerksamkeit und kommen schnell auf den Markt. Ein weiterer häufiger Startup-Fehler ist, dass viele Produkte keine gute Marketingstrategie besitzen. Storytelling, Content Marketing und noch mehr sind heute sehr wichtig.

Ein Video kann Ihre Konversionsrate um 80% steigern, denn Videos werden im Marketing immer wichtiger. Wenn Sie keine Idee haben, dann lassen Sie sich im Internet inspirieren.

Mangelnde Zielgruppendefinition

Viele frische gegründete Startups haben eine ungenaue Zielgruppendefinition, oder sogar gar keine Zielgruppendefinition. Marktforschung ist sehr wichtig, denn wie wollen Sie Kunden gewinnen? Erforschen Sie ihre Bedürfnisse, Ihre Konkurrenz, Konkurrenzprodukte, die Nachfrage-Situation, aber auch die Vertriebs- und Standortfaktoren.

Kein Griff in den Finanzen

Der Punkt ist vielfältig und zieht durch mehrere Themenkomplexe durch. Von der korrekten Wertberechnung eines Kunden, über das Unterschätzen von Steuernachzahlungen bis hin zu überbordenden Ausgaben. Die Erstgründer vergessen, dass die Umsatzsteuer abzuführen sind oder dass das Finanzamt oft um mehrere Jahre nachgelagert hohe Steuernachzahlungen fordern kann. Sprich: Viele Unternehmen geben Geld aus, das ihnen nicht gehört.

Überarbeitung

Beim Gründen eines Startups wird es sehr stressig. Lange Arbeitszeiten und kaum Auszeit stehen an der Tagesordnung. Für eine kurze Zeit ist es in Ordnung, aber auf Dauer kann es zur gesundheitlichen schweren Folgen und zu einem Burnout führen.

Ein Gründer muss einen klaren Kopf bewahren, da er die wichtigen Entscheidungen trifft, als Ansprechpartner für die Mitarbeiter dient und die feste Konstante des Unternehmens ist. Auszeiten sind sehr wichtig, auch wenn viel Stress besteht. Es hilft Niemandem, wenn Sie aufgrund eines Burnouts oder schlechter Gesundheit lange, wenn nicht komplett ausfallen.

Protektionismus

Nichts ist 100 prozentig korrekt und perfekt. Viele machen sich zu viel Gedanken und denken, dass das Produkt „perfekt“ sein muss. Es reicht aber aus, einen 80-90 prozentiges Lösung an die Öffentlichkeit zu bringen, danach kann man anhand des Nutzerfeedbacks weiter optimieren.

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